Der große Augenreib!

Man muss schon die Grammatik verbiegen, um das Staunen auszudrücken, das einen heute bei der Lektüre der Tageszeitung heimsuchen konnte. Da erklärt doch Ute Schäfer, vom 2002 bis 2005 Schulministerin in NRW: „Die Kompetenz für Bildung liegt eindeutig bei uns, wir sind gewählt worden, um diesen Politikwechsel zu gestalten.“ (WAZ, 31.05.2010, S.1) Erst einmal sollte man hier festhalten, dass der konstatierte Auftrag zum Wechsel mit dem schlechtesten Wahlergebnis der SPD in NRW einhergegangen ist (Wahl 2005: 37.1 %,2010: 34,5%). Die Massen von Eltern, die eine Änderung des Schulsystems herbeisehnten – das schwingt in dem Satz mit -, hat es also gar nicht gegeben. Im Gegenteil – schaut man sich die schlechte Wahlbeteiligung an, dann sind die Massen ganz offensichtlich zu Hause geblieben.
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Eine Bezirksregierung ist nicht dazu da, Spaß zu verstehen

Schulleiter und Stellvertreter der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke (Mönchengladbach-Odenkirchen) haben Anfang Dezember 2009 in der Rheinischen Post eine Anzeige geschaltet, in der sie eine „Schulminister(in) zur Unterstützung unseres motivierten, einsatzfreudigen, aber auch extrem geforderten Teams“ suchten. Diese(r) Schulminister(in) sollte die Fähigkeiten mitbringen, „Schwachstellen im Bildungssystem zu erkennen“, ferner sollte er (sie) „motivierende Führungseigenschaften“ haben und fähig sein „junge Mitarbeiterinnen zu gewinnen und sie auch mittels Leistungsanreizen zu coachen“.
Die Anzeige – auch für einen durchschnittlich begabten Zeitungsleser locker als Satire zu erkennen – entstand aus der Personalnot der Schule, der 2,5 Stellen fehlten, Ende des Schuljahres voraussichtlich sogar vier. Zustande gekommen war diese Unterbesetzung aufgrund eines Fehlers, der bei der Bezirksregierung Düsseldorf gemacht wurde. Laut einem WDR-Bericht vom 18.01.2010 hatte Barbara Sommer versprochen, sich für die Schule einzusetzen. Getan hat sie es aber nicht.
Sofort gekümmert hat sich jedoch die Bezirksregierung Düsseldorf, die den beiden Kollegen vorwarf, sie hätten die „Pflicht zur Mäßigung und Zurückhaltung politischer Betätigung“ missachtet. Gestern wurde bekannt, dass die Stellungnahme der Kollegen zu diesem Vorwurf von der Bezirksregierung nicht akzeptiert worden ist. Stattdessen brummte man ihnen für ein halbes Jahr eine zehnprozentige Kürzung der Bezüge auf. Logisch, dass die Kollegen, die inzwischen für das Inserat Berühmtheit erlangten und sogar einen Karnevalsorden bekommen haben, dagegen juristisch vorgehen wollen.
Eventuelle Nachahmer müssen hier scharf gewarnt werden. Denn erstens ist eine Bezirksregierung eine Regierung und dank der ihr zustehenden Macht komplett spaßfrei. Die Kollegen können froh sein, dass sie nicht wie der Dichter Schubart für seine vorsichtig ironische Kritik an Herzog Carl Eugen von Württemberg 1777 für zehn Jahre im Kerker landeten. Zweitens aber könnte es passieren, dass Barbara Sommer sich demnächst tatsächlich auf eine so ausgeschriebene Stelle bewirbt. Da sie den Sprung von einer Schulamtsdirektorin zur Schulministerin locker geschafft hat, ist ihr ein Sprung zur Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke auf jeden Fall zuzutrauen.

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Was darf man, was darf man nicht?

In Bayern packt einen Lehrerin einen Zehnjährigen am Arm, um ihn aus dem Straßenverkehr in ein Bushäuschen zu ziehen. Vorher hat ihr der Zehnjährige noch in die Wade getreten. Zu Hause stellen die Eltern fest, dass der Junge einen roten Flecken am Arm hat und ziehen vor den Kadi. Das Verwaltungsgericht Augsburg weist die Klage zurück. Die Lehrerin habe richtig gehandelt. Durch ihre Aufsichtspflicht sei sie berechtigt und verpflichtet gewesen, so zu handeln.
Wie der Bayerische Landes- und Lehrerverband festgestellt hat, hat sich die Zahl solcher Klagen allein in Bayern in den letzten drei Jahren verzehnfacht. Geklagt wird inzwischen gegen alles, z.B. gegen die Notengebung, Punkteverteilung, Nichtankündigung von Tests, Erziehungsmaßnahmen, Ordnungsmaßnahmen und eben Aufsichtspflichtverletzungen.
Gerade was den letzten Punkt betrifft, ist es interessant, sich einmal anzuschauen, was Rechtsexperten zu dem Thema „Was darf ein Lehrer, was darf er nicht?“ meinen.
Fall 1: Lehrer kassiert in Handy ein, mit dem der Schüler im Unterricht hantiert (Spiele macht, Filme schaut).
Rechtliche Beurteilung: Der Lehrer darf das Handy einkassieren, da er für die Durchsetzung der Hausordnung zuständig ist. Aber: Am Ende des Unterrichts muss das Handy zurückgegeben werden!
Fall 2: Lehrer schaut sich während einer Stillarbeitsphase die SMS des Schülers an.
Rechtliche Beurteilung: Das ist absolut verboten!
Fall 3: Ein Schüler braucht Nachhilfe. Darf der Lehrer ein Nachhilfeinstitut empfehlen?
Rechtliche Beurteilung: Nein, darf er nicht. Es sei denn, er nennt viele verschiedene Institute zur Auswahl.
Fall 4: Schüler müllen in der Pause den Klassenraum zu. Da der Lehrer nicht rauskriegt, wer genau an der Aktion beteiligt war, verdonnert er alle Schüler zum Reinigen.
Rechtliche Beurteilung: Ja, er darf es tun. Begründung: Kinder müssen mit den ihnen überlassenen Dingen lernen, pfleglich umzugehen. Der Lehrer darf die Schüler dazu auch nachsitzen lassen, allerdings in Absprache mit Eltern und nur über eine angemessene Zeit.
Wer den ganzen Artikel lesen möchte, kann dies hier im Focus tun.

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Die Gemeinschaftsschule der SPD


Was die derzeitige schwarz-gelbe Regierung in NRW schulpolitisch nach dem Wahlsieg im Mai machen will, muss jemandem, der die letzten 5 Jahre mit Schule zu tun hatte, nicht groß erzählt werden: Ausbau des Ganztags, individuelle Förderung der Schüler und vor allem Beseitigung all der Fehler, die man sich in dem eiligst zusammengeschusterten G8-Abi geleistet hat.
Interessanter wird es eher, wenn man sich einmal anschaut, welche Vorstellung von Schule die SPD entwickelt hat, nachdem sie Zeit hatte, ungestört vom Tagesgeschäft 5 Jahre darüber nachzudenken.
Besucht man einmal die entsprechenden Wahlprogrammseiten im Netz, Weiterlesen

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Das größte Foto der Welt: Paris


Lust, Paris im WEB mal ganz anders zu betrachten? Hier kann man es tun, beim größten Foto der Welt!

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Für Fantasy-Liebhaber: Die Reise in das märchenhafte Land der Vertiefungskurse

Überbordende Lehrpläne nah am Chaos, auf die Schnelle zusammengeschusterte Lehrwerke voller Fehler, mit fetten Pizzas vollgestopfte, schläfrig im Nachmittagsunterricht abhängende Schüler, entnervte Lehrer, von einer ratlos stammelnden Schulministerin ermahnt, den Kindern weniger beizubringen, verunsicherte Eltern, die ihren vom Schulstress gebeutelten Kindern keine Kindheit mehr verschaffen können, kurzum: die Schulzeitverkürzung.
Gleich dem Fluch eines bösen Zaubrers (sprich: von der Wirtschaft kräftig gesponserten Politikern, die junge Menschen möglichst schnell der industriellen Verwurstung zuführen wollen) hat sich die Schulzeitverkürzung über das schöne Land Nordrhein-Westfalen gelegt und seinen Bewohnern die Hoffnung geraubt, je wieder im Kontext von Schule so etwas wie Glück erleben zu dürfen.
Doch nun ist unerwartet ein Märchen geschehen (also nicht nur ein Wunder, sondern gleich eine signifikant auffällige Häufung von Wundern), und es gilt landesweit laut zu verkünden: Hört, ihr Mutlosen und Verzweifelten! Der Fluch des mächtigen Zaubrers ist gebrochen! Das aus der Schule verbannte Glück ist in dieselbe zurückgekehrt! Schöner, größer und mächtiger als je zuvor kommt es in der strahlenden Gestalt eines Jünglings mit dem wohlklingenden Namen Vertiefungskurs in der Oberstufe!
Man verzeihe dem Autor dieser Zeilen die Begeisterung, aber er steht noch ganz unter dem zauberhaften Bann des Märchens, das soeben auf der Homepage des Schulministeriums erschienen ist
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Skandal im bayerischen Schulministerium

Wie die Süddeutsche Online heute berichtet, kracht es mal wieder im bayerischen Schulsystem. Nachdem unlängst G8-Schüler gegen den eigenen Schulstress und gleichzeitig die Schonung der „alten“ G9-Schüler protestiert haben (wir werden getrieben, die werden gepampert!), kommt nun heraus, dass der bayerische Kultusminister Spaenle den Schulleitern Anweisungen erteilt hat, die G8-Schüler besser zu bewerten. Erlassmäßig hingetrickst hat er das mit einer Aufwertung der mündlichen Noten. Während bei den G9-Schülern die mündliche Note nur einfach, die schriftliche dagegen doppelt fürs Abi zählt, zählt bei den G8-Schülern die schriftliche Note ab sofort nur einfach. Darüber regt sich nun der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus auf und auch Klaus Wenzel, der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), ist mir Kritik und Vorwürfen dabei.
Wir in NRW haben das besser hingekriegt. Um auch hier den Erfolg des G8-Murkses politisch feiern zu können, hat die Schulministerin beschlossen, dass ein Schüler (und natürlich auch eine Schülerin) dann das Abitur zwingend zu bestehen hat, wenn sie in die Sekundarstufe I aufgenommen wurde. Die ersten G8-Schüler, die bereits jetzt am Ende der Sekundarstufe I angekommen sind (Klasse 9), werden daher das Abitur 2013 nicht einfach nur bestehen, sondern mit einer bisher noch nie dagewesenen Bravour meistern!

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Spickmich vom NRW-Schulministerium: SEfU (Schüler als Experten für Unterricht)

Seit Kurzem ist auf der Web-Seite des Schulministeriums ein Fragebogen für Lehrer und Schüler freigeschaltet, in dem Einschätzungen zum eigenen Unterricht angeklickt werden können. Das Schulministerium selbst erklärt es so: „SEfU ist ein Instrument zur Selbstevaluation des eigenen Unterrichts, das speziell für die Unterstützung der individuellen Unterrichtsentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern konzipiert wurde. Es bietet der bzw. dem Lehrenden die Möglichkeit, sich ein Bild über den eigenen Unterricht zu schaffen, und zwar aus Sicht derer, für die er gestaltet wird: die Schüler.“

Die Evaluation erfolgt dann über z.B. folgende Kriterien: Sie/Er, gestaltet den Unterricht interessant, Unterrichtsergebnisse werden für mich verständlich zusammengefasst, Sie/Er lässt Gruppenarbeit zu usw. usf.
Die Ähnlichkeit zu den Kriterien auf Spickmich ist verblüffend und liefert genau wie dort letztendlich nur allgemeine und daher komplett unscharfe Ergebnisse. Von einem von der Friedrich-Schiller-Universität Jena betreuten Projekt hätte man präzisere Kriterien erwarten können. Präziser wäre es z.B., wenn die Schüler ein umfangreiches Spektrum von Methoden anklicken könnten, die Unterricht interessant machen. Aus der Auswertung dieser Kriterien könnte der Unterrichtende dann genau ersehen, wie vielfältig seine Methoden sind und was sich die Lernenden vorrangig wünschen. Weiterlesen

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Rechnung mit 3 Kopfnoten


Damit Lehrer über die Kopfnoten, die später als Fußnoten ausgedruckt werden, beraten können, gab es für die Schüler vor den Halbjahreszeugnissen einen Tag schulfrei, oder anders formuliert: Unterricht fiel für Notenkonferenzen einen Tag lang aus.
Machen wir nun eine kleine Rechnung auf. Nehmen wir an, dass jede Gesamtschule und jedes Gymnasium in NRW 4-zügig sind und eine Klasse am Kopfnotenkonferenztag 6 Stunden gehabt hätte.
Für die Sekundarstufe I. ergibt diese Rechnung 24 Klassen x 6 Stunden = 144 Stunden Unterrichtsausfall an einem Tag pro Schule.
Nun multiplizieren wir munter weiter:
220 Gesamtschulen x 144 Stunden = 31.680 Stunden
628 Gymnasien x 144 Stunden = 90.432 Stunden.
31.680 Stunden + 90.432 Stunden = 122.112 Stunden.
Nehmen wir jetzt mal an, dass in der Sekundarstufe II. an diesem Tag pauschal für beide Schulformen 30 Stunden ausgefallen sind.
220 Gesamtschulen x 30 = 6.600 Stunden
638 Gymnasien x 30 Stunden = 19.140
6.600 Stunden + 19.140 Stunden = 25.740 Stunden.
Und nun kommen wir zur Endrechnung:
122.112 Stunden Sek. I. + 25.740 Stunden Sek. II. = 147.852 Stunden Unterrichtsausfall.
Stellen wir uns zum Schluss einmal vor, diese unglaubliche Anzahl an Stunden wäre in die Bildung der Kinder investiert worden … (an dieser Stelle wird der geschätzte Leser sich selbst überlassen).
Apropos: Die gewaltige Stundenvernichtungsaktion, die sich Ende dieses Schuljahres im gleichen Ausmaß wiederholen wird, ist von der gleichen Frau genehmigt (oder besser: angeordnet) worden, die zu Beginn ihrer Amtszeit die Stammtische mit der Ankündigung erfreute: In NRW wird keine einzige Unterrichtsstunde mehr wegen Konferenzen ausfallen! Dafür werde ich sorgen!

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Qualität der Mittagessen an Ganztagsschulen


Die verbraucherkritische Sendung „Markt“ des WDR-Fernsehens hat in der Sendung vom 25.01.10 das Mittagessen an den von der CDU mit aller Macht angestoßenen Ganztagsschulen unter die Lupe genommen. Wie in diesem Blog aufgrund von Beobachtungen bereits festgestellt wurde, sind die fragwürdigen Gewinner der CDU-Schulaktion die Pizza- und Pommesbuden in Nähe der Schulen (bezogen auf ihre Umsätze!). Die von den Schulen organisierten Essen dagegen haben das Qualitätsurteil „ungenügend“ bekommen. Die Ernährungswissenschaftlerin Professor Christel Rademacher von der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach, die sich seit Jahren mit der Frage beschäftigt, wie Schulen die Qualität der Schulessen garantieren können, stellte fest, dass die untersuchten Schulessen auf dem Niveau von Gasthausmahlzeiten rangieren, es fehlt vor allem an Gemüse und an Frische. Die Note Ungenügend gab es gleichfalls für die Preisgestaltung und noch einmal dafür, wie die Essen von der öffentlichen Hand ausgeschrieben werden (nämlich gar nicht!). Unsere Schulministerin, Barbara Sommer, scheint der Winterstarre verfallen zu sein: Die Bitte der Sendung „Markt“, die Ergebnisse zu kommentieren, begegnete das Schulministerium mit dem Kommentar: „Kein Kommentar!“
Den vollständigen Bericht (ca. 8 Minuten) kann man sich hier anschauen!
Und demnächst auf diesem Blog: „Alle kommen mit!“ – was wirklich hinter der Aktion gegen das Sitzenbleiben steckt.

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Rückblick – Ausblick

Eine merkwürdige Stille ist im Schulministerium eingekehrt – kaum noch hört man etwas von unserer Schulministerin Sommer, ihr Mitarbeiterstab scheint seit Oktober in den Winterschlaf gefallen zu sein. Das ist natürlich gewollt – all das Neue, das man sich hat einfallen lassen (oder das dadurch zustande gekommen ist, dass man sich gar nichts hat einfallen lassen) soll erstmal ausprobiert werden. Und dann gibt es ja noch die Wahlen im Mai 2010, da kommen Experimente eh nicht gut an.
Diese plötzliche Ruhe sollte einen aber nicht so weit einschläfern, dass man vergisst, was eigentlich alles in letzter Zeit passiert ist und welchen immensen Belastungen Lehrerinnen und Lehrer ausgesetzt waren. Der Tätigkeitsbericht des Personalrats an Gymnasien hat es dankenswerter Weise noch einmal in Erinnerung gerufen. Im Einzelnen waren es: Weiterlesen

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Barbara Sommer und die Schülerproteste gegen die Stressschule

Das sagte Barbara Sommer im Telefoninterview WDR 5, 19.11.09 zu den Schülerprotesten: „Wir appellieren in diesem Zusammenhang auch an die Schulen: Denkt daran, liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Schule, denkt daran, dass wir unsere Lehrpläne wirklich verschlankt haben, wir reden hier über Kompetenzen und Kompetenzen sind wichtig hier zu lernen, wie das Lernen geht und es geht sowieso nicht, dass wir alles Wissen, das in der Welt ist, nun in die Schule packen.“ Weiterlesen

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Neue Studie zur Arbeitssituation von Lehrerinnen und Lehrern

Die von Prof. Bauer an der Dortmunder Universität soeben veröffentlichte Studie zur Arbeitssituation von Lehrern zeigt ganz klar: bei jedem dritten Lehrer ist das Burn-Out-Syndrom nachweisbar. Die Studie nahm die Arbeit von über 1000 Lehrerinnen und Lehrern aller Schulformen unter die Lupe Weiterlesen

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Nicht miterlebter Amoklauf an Schule als Dienstunfall?

Im Februar 2002 macht sich der ehemalige Schüler der Staatlichen Wirtschaftsschule in Freising Adam Labus schwer bewaffnet mit einer Maschinenpistole im Schulgebäude auf die Suche nach dem Lehrer S., den er aus Rache erschießen will. Er findet ihn nicht, denn S. liegt zu Hause mit einer Grippe im Bett. Weiterlesen

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Es gibt ein Leben nach dem Tod!

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Diejenigen, die täglich mit dem Tod zu tun haben, nämlich die Bestatter, haben es herausgefunden – es gibt tatsächlich ein Leben nach demselben! Allerdings sollte man sich nicht zu früh freuen, Weiterlesen

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Alle Gewinner des Literaturnobelpreises auf einen Blick


Anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an die Schriftstellerin Herta Müller hier noch einmal für alle Deutsch-Pauker (und sonstige fachfremde Literaturliebhaber) alle Preisträger seit Ende des 2. Weltkrieges:
1946: Hermann Hesse, Deutschland
1947: Andre Gide, Frankreich Weiterlesen

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Neue Schulministerin in NRW


  Wer sich nach einer sommer-freien Zeit in unseren Schulen gesehnt hat, könnte bald entspannt aufatmen: Barbara Sommer wird wohl nicht mehr lange Schulministerin bleiben. Dementsprechend heftig schießen die Spekulationen ins Kraut, wer die Nachfolgerin wird. Fest steht – es wird auf jeden Fall eine Frau, da Ministerpräsident Rüttgers der Meinung ist, Weiterlesen

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Beamte in gesetzlicher Krankenversicherung

Der folgende Brief ist von Ursula Meiß, Personalrätin. Es wäre schön, wenn er weitergereicht würde:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch in Eurem Kollegium gibt es vielleicht verbeamtete Kolleginnen und
Kollegen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme von den Privatkassen als
Kunden abgelehnt werden. Deshalb sind sie gezwungen, sich gestzlich
versichern zu lassen. Weiterlesen

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Bildunck für alle?


Alle möglichen Organisationen bescheinigen uns Deutschen ständig, dass es mit der Bildung hierzulande nicht weit her ist. Schaut man sich das folgende Wahlplakat an, das an der Universitätsstraße in Bochum in Nähe der Uni steht, dann könnte man glatt meinen, Weiterlesen

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Erste Ergebnisse der Umfrage zur Schulzeitverkürzung am Gymnasium

11umfrage.jpg Zu Beginn des Schuljahres verbreitete Barbara Sommer die frohe Nachricht, 85 Prozent der Eltern seien mit der Verkürzung der Schuljahre am Gymnasium zufrieden. Welcher Umfrage sie die imposante Zahl entnommen hat, verschwieg unsere Schulministerin. Ein ganz anderes und differenzierteres Bild ergibt sich, schaut man sich die vorläufigen Ergebnisse einer Online-Umfrage der Bürgerinitiative familiengerechte Bildung und Schule G-IB-8 an. Weiterlesen

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