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	<title>NRW-Schulblog</title>
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	<description>Wir bringen die Schule auf Hochglanz!</description>
	<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 20:44:33 +0000</pubDate>
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		<title>Gut zu wissen!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 20:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut zu wissen: Die Eltern eines Gymnasiasten klagten gegen die Note Mangelhaft im Fach Französisch. Begründung: der rechnerische Schnitt betrage 4,41, das sei weit von der Note Mangelhaft entfernt.
Das Braunschweiger Verwaltungsgericht stellte nun unmissverständlich klar: die pädagogische Herangehensweise an die Benotung hat absoluten Vorrang. Die Lehrerin hatte nämlich nachgewiesen, dass der Schüler zum Ende des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">Gut zu wissen: Die Eltern eines Gymnasiasten klagten gegen die Note Mangelhaft im Fach Französisch. Begründung: der rechnerische Schnitt betrage 4,41, das sei weit von der Note Mangelhaft entfernt.<br />
Das Braunschweiger Verwaltungsgericht stellte nun unmissverständlich klar: die pädagogische Herangehensweise an die Benotung hat absoluten Vorrang. Die Lehrerin hatte nämlich nachgewiesen, dass der Schüler zum Ende des Schuljahres immer schlechter geworden sei (6en in den Tests) und nicht in der Lage sei, grammatische Zusammenhänge zu begreifen und vollständige Sätze schriftlich oder mündlich zu bilden. Damit hat sie für das Gericht nachvollziehbar begründet, warum sie vom rechnerischen Durchschnitt abgewichen ist.<br />
Und was sollte man daraus lernen? Nun - es lohnt sich, öfter mal eine Notiz darüber zu machen, auf welchem Niveau ein problematischer Schüler seine Leistungen in der Sonstigen Mitarbeit erbringt.<br />
</font></p>
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		<title>Zum guten Schluss: Du sollst nicht stehlen!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall: Kollege Müller erklärt sich bereit, einen erkrankten Kollegen für längere Zeit zu vertreten. Es soll ja schließlich für die betroffenen Schüler möglichst wenig Unterricht ausfallen. Damit die Stundenpläne nicht zu sehr durcheinandergebracht werden, erteilt der Kollege Müller den Unterricht am Nachmittag. Nachdem der erkrankte Kollege wieder zurück ist, schreitet Kollege Müller zur Abrechung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">Der Fall: Kollege Müller erklärt sich bereit, einen erkrankten Kollegen für längere Zeit zu vertreten. Es soll ja schließlich für die betroffenen Schüler möglichst wenig Unterricht ausfallen. Damit die Stundenpläne nicht zu sehr durcheinandergebracht werden, erteilt der Kollege Müller den Unterricht am Nachmittag. Nachdem der erkrankte Kollege wieder zurück ist, schreitet Kollege Müller zur Abrechung der Überstunden, denn als solche wurden sie ihm angetragen.<br />
Zu seiner großen Verblüffung erfährt Kollege Müller aber, dass ihm nur die Hälfte der Stunden anerkannt wird, denn während er Überstunden gemacht hat, haben sich in sein Stundendeputat leider auch die sogenannten &#8220;mehrarbeitsschädlichen Stunden&#8221; eingeschlichen. Diese Stunden sind beim Kollegen Müller z.B. dadurch entstanden, dass in einer 10 Klasse eine Zentrale Abschlussprüfung stattfand. Kollege Müller war zwar da, <em>wollte</em> auch unterrichten, <em>durfte</em> aber nicht. Eine weitere &#8220;mehrarbeitsschädliche Stunde&#8221; entstand dadurch, dass Schüler beraten wurden. Auch hier wollte Kollege Müller seinen Unterricht machen, er durfte es aber nicht. All diese Stunden müssen laut einer Vorschrift des Schulministeriums von den Überstunden abgezogen werden. Kurzum: ganz im Sinne des Wortes &#8220;schädlich&#8221; bereichert sich das Land parasitär am Einsatz von Kolleginnen und Kollegen.<br />
Und nun ein anderer Fall: Eine Schulministerin ist abgewählt und darf endlich gehen. Sie hat im Verlauf ihrer fünfjährigen Dienstzeit Pannen und dank ihres Talents zum Flachdenken Peinlichkeiten ohne Ende produziert. Versuche, ihr für 200 000 Euro richtiges Sprechen beizubringen, sind kläglich gescheitert. Zum Abschied räsonierte sich nochmal in der WAZ über ihre Vorliebe für schnelle Autos und Miniröcke. Diese Ministerin, sie ist 61, hat aufgrund ihrer fünfjährigen Dienstzeit Anspruch auf 4064 Euro Pension lebenslang erworben und kassiert sie ab dem nächsten Monat auch ein.<br />
Nun ist der hier dargestellte Sachverhalt nicht neu, er existiert vielmehr seit Anbeginn der menschlichen Sozietät. Der Beweis ist leicht erbracht: Nur diejenigen konnten sich das Gebot &#8220;Du sollst nicht stehlen!&#8221; ausgedacht haben, die schon etwas hatten und sich darum sorgten, dass es ihnen abhanden kommt. Dass sie ihre Besitztümer nicht rechtmäßig erworben hatten, ergibt sich gleichfalls aus dem Gebot. Hätten sie es nämlich getan, dann hätte das 4. Gebot lauten müssen: &#8220;Du sollst teilen!&#8221;<br />
Schöne Ferien!<br />
</font></p>
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		<title>Rot-Grüne Schulpolitik</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 20:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die FAZ herausgefunden haben will, haben sich die SPD und die Grünen in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Schulsystem grundlegend umzubauen. So sollen bis 2015 mindestens 30 Prozent der allgemeinbildenden Schulen in der Sek I zu Gemeinschaftsschulen zusammengeführt werden. Die neue Schulministerin Löhrmann ist sich sicher, dass längeres gemeinsames Lernen das Bildungssystem leistungsstärker und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">Wie die FAZ herausgefunden haben will, haben sich die SPD und die Grünen in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Schulsystem grundlegend umzubauen. So sollen bis 2015 mindestens 30 Prozent der allgemeinbildenden Schulen in der Sek I zu Gemeinschaftsschulen zusammengeführt werden. Die neue Schulministerin Löhrmann ist sich sicher, dass längeres gemeinsames Lernen das Bildungssystem leistungsstärker und gerechter macht. Dass man in Berlin damit ganz andere Erfahrungen gemacht hat, stört nicht weiter. Dass wissenschaftliche Untersuchungen die These als äußerst fragwürdig erscheinen lassen, auch nicht. Wichtig ist, dass sie gut klingt.<br />
Rot-Grün will das neue seligmachende System aber nicht mit Brachialgewalt einführen, sondern mit allen beteiligten &#8220;Akteurinnen und Akteuren&#8221; einen Konsens erzielen. Politikersprache verrät sich eigentlich immer selbst: ein Akteur tut nicht wirklich was, er spielt nur, was der Dramen-Text ihm vorgibt. Ein wenig präziser wird die Sprache da, wo es darum geht, dass nichts mit Druck geschehen soll, sondern gemeinsam mit den Städten und Gemeinden. Von Eltern, Schülern und Lehrern ist nirgendwo die Rede. Muss ja auch nicht sein, es geht ja schließlich nur um Schule.<br />
</font></p>
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		<title>Bei europaweiter Beliebtheitsumfrage Lehrer auf Platz 2</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 20:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat eine internationale Studie zum Vertrauen der Bürger in verschiedene Berufsgruppen und Organisationen in Auftrag gegeben. Befragt wurden ca. 18.000 Menschen in 19 Ländern. In Deutschland landeten mit 97% die Feuerwehrleute auf Platz 1 der vertrauendswürdigsten Berufsgruppe. In den anderen Ländern sieht es ähnlich aus. Auf Platz 2 finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">Die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat eine internationale Studie zum Vertrauen der Bürger in verschiedene Berufsgruppen und Organisationen in Auftrag gegeben. Befragt wurden ca. 18.000 Menschen in 19 Ländern. In Deutschland landeten mit 97% die Feuerwehrleute auf Platz 1 der vertrauendswürdigsten Berufsgruppe. In den anderen Ländern sieht es ähnlich aus. Auf Platz 2 finden sich in Deutschland mit 87% die Ärzte, auf Platz 3 die Polizisten mit 86%. Dass diese Berufsgruppen so hoch in der öffentlichen Meinung angesiedelt sind, verwundert wegen ihrer lebensrettenden, bzw. -schützenden Funktion nicht. Für die ziemlich mies bezahlten Feuerwehrleute mag das sogar eine schwache Kompensation sein. Europaweit rangieren gleichauf mit diesen Berufsgruppen auch die Lehrer (Platz 2 zusammen mit den Ärzten). In Deutschland vertrauen 85% der Befragten Lehrern, was den 4. Platz ausmacht. Verglichen mit 2009 haben wir sogar einen Prozentpunkt zugelegt. In Deutschland und auch in Europa verloren hat nach all den Skandalen der Klerus (56%, Platz 15) und auch die Banker. Auf dem vorletzten Platz landen Manager (17%), auf dem letzten Platz wie in den Jahren zuvor mit 14% Politiker. Was ziemlich verwundert, ist, dass auf den hinteren Plätzen auch die Journalisten rangieren (42% und damit 1 Prozent weniger als im letzten Jahr).<br />
Hier kann man Genaueres nachlesen:<br />
</font><font size="2" face="Arial" color="#000000"><a target="_blank" href="http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/006009/index.de.html" title="Gfk-Umfrage">Gfk </a><br />
<a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,700133,00.html">Spiegel Online</a></font><font size="2" face="Arial" color="#000000"><br />
</font></p>
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		<title>Der große Augenreib!</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 20:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[SPD-Schulkonzept]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss schon die Grammatik verbiegen, um das Staunen auszudrücken, das einen heute bei der Lektüre der Tageszeitung heimsuchen konnte. Da erklärt doch Ute Schäfer, vom 2002 bis 2005 Schulministerin in NRW: &#8220;Die Kompetenz für Bildung liegt eindeutig bei uns, wir sind gewählt worden, um diesen Politikwechsel zu gestalten.&#8221; (WAZ, 31.05.2010, S.1) Erst einmal sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">Man muss schon die Grammatik verbiegen, um das Staunen auszudrücken, das einen heute bei der Lektüre der Tageszeitung heimsuchen konnte. Da erklärt doch Ute Schäfer, vom 2002 bis 2005 Schulministerin in NRW: &#8220;Die Kompetenz für Bildung liegt eindeutig bei uns, wir sind gewählt worden, um diesen Politikwechsel zu gestalten.&#8221; (WAZ, 31.05.2010, S.1) Erst einmal sollte man hier festhalten, dass der konstatierte Auftrag zum Wechsel mit dem schlechtesten Wahlergebnis der SPD in NRW einhergegangen ist (Wahl 2005: 37.1 %,2010: 34,5%). Die Massen von Eltern, die eine Änderung des Schulsystems herbeisehnten - das schwingt in dem Satz mit -, hat es also gar nicht gegeben. Im Gegenteil - schaut man sich die schlechte Wahlbeteiligung an, dann sind die Massen ganz offensichtlich zu Hause geblieben.<br />
</font><font size="2" face="Arial" color="#000000"> <a href="http://nrw-schulblog.de/2010/05/31/der-grose-augenreib/#more-52" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		<title>Eine Bezirksregierung ist nicht dazu da, Spaß zu verstehen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 17:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sommerzeit]]></category>

		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Schulleiter und Stellvertreter der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke (Mönchengladbach-Odenkirchen) haben Anfang Dezember 2009 in der Rheinischen Post eine Anzeige geschaltet, in der sie eine &#8221;Schulminister(in) zur Unterstützung unseres motivierten, einsatzfreudigen, aber auch extrem geforderten Teams&#8221; suchten. Diese(r) Schulminister(in) sollte die Fähigkeiten mitbringen, &#8220;Schwachstellen im Bildungssystem zu erkennen&#8221;, ferner sollte er (sie) &#8220;motivierende Führungseigenschaften&#8221; haben und fähig sein &#8220;junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">Schulleiter und Stellvertreter der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke (Mönchengladbach-Odenkirchen) haben Anfang Dezember 2009 in der Rheinischen Post eine Anzeige geschaltet, in der sie eine &#8221;Schulminister(in) zur Unterstützung unseres motivierten, einsatzfreudigen, aber auch extrem geforderten Teams&#8221; suchten. Diese(r) Schulminister(in) sollte die Fähigkeiten mitbringen, &#8220;Schwachstellen im Bildungssystem zu erkennen&#8221;, ferner sollte er (sie) &#8220;motivierende Führungseigenschaften&#8221; haben und fähig sein &#8220;junge Mitarbeiterinnen zu gewinnen und sie auch mittels Leistungsanreizen zu coachen&#8221;.<br />
</font><font size="2" face="Arial" color="#000000">Die Anzeige - auch für einen durchschnittlich begabten Zeitungsleser locker als Satire zu erkennen - entstand aus der Personalnot der Schule, der 2,5 Stellen fehlten, Ende des Schuljahres voraussichtlich sogar vier. Zustande gekommen war diese Unterbesetzung aufgrund eines Fehlers, der bei der Bezirksregierung Düsseldorf gemacht wurde. Laut einem WDR-Bericht vom 18.01.2010 hatte Barbara Sommer versprochen, sich für die Schule einzusetzen. Getan hat sie es aber nicht.<br />
Sofort gekümmert hat sich jedoch die Bezirksregierung Düsseldorf, die den beiden Kollegen vorwarf, sie hätten die &#8220;Pflicht zur Mäßigung und Zurückhaltung politischer Betätigung&#8221; missachtet. Gestern wurde bekannt, dass die Stellungnahme der Kollegen zu diesem Vorwurf von der Bezirksregierung nicht akzeptiert worden ist. Stattdessen brummte man ihnen für ein halbes Jahr eine zehnprozentige Kürzung der Bezüge auf. Logisch, dass die Kollegen, die inzwischen für das Inserat Berühmtheit erlangten und sogar einen Karnevalsorden bekommen haben, dagegen juristisch vorgehen wollen.<br />
Eventuelle Nachahmer müssen hier scharf gewarnt werden. Denn erstens ist eine Bezirksregierung eine Regierung und dank der ihr zustehenden Macht komplett spaßfrei. Die Kollegen können froh sein, dass sie nicht wie der Dichter Schubart für seine vorsichtig ironische Kritik an Herzog Carl Eugen von Württemberg 1777 für zehn Jahre im Kerker landeten. Zweitens aber könnte es passieren, dass Barbara Sommer sich demnächst tatsächlich auf eine so ausgeschriebene Stelle bewirbt. Da sie den Sprung von einer Schulamtsdirektorin zur Schulministerin locker geschafft hat, ist ihr ein Sprung zur Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke auf jeden Fall zuzutrauen.<br />
</font></p>
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		<title>Was darf man, was darf man nicht?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 20:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[In Bayern packt einen Lehrerin einen Zehnjährigen am Arm, um ihn aus dem Straßenverkehr in ein Bushäuschen zu ziehen. Vorher hat ihr der Zehnjährige noch in die Wade getreten. Zu Hause stellen die Eltern fest, dass der Junge einen roten Flecken am Arm hat und ziehen vor den Kadi. Das Verwaltungsgericht Augsburg weist die Klage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">In Bayern packt einen Lehrerin einen Zehnjährigen am Arm, um ihn aus dem Straßenverkehr in ein Bushäuschen zu ziehen. Vorher hat ihr der Zehnjährige noch in die Wade getreten. Zu Hause stellen die Eltern fest, dass der Junge einen roten Flecken am Arm hat und ziehen vor den Kadi. Das Verwaltungsgericht Augsburg weist die Klage zurück. Die Lehrerin habe richtig gehandelt. Durch ihre Aufsichtspflicht sei sie berechtigt und verpflichtet gewesen, so zu handeln.<br />
Wie der Bayerische Landes- und Lehrerverband festgestellt hat, hat sich die Zahl solcher Klagen allein in Bayern in den letzten drei Jahren verzehnfacht. Geklagt wird inzwischen gegen alles, z.B. gegen die Notengebung, Punkteverteilung, Nichtankündigung von Tests, Erziehungsmaßnahmen, Ordnungsmaßnahmen und eben Aufsichtspflichtverletzungen.<br />
Gerade was den letzten Punkt betrifft, ist es interessant, sich einmal anzuschauen, was Rechtsexperten zu dem Thema &#8220;Was darf ein Lehrer, was darf er nicht?&#8221; meinen.<br />
Fall 1: Lehrer kassiert in Handy ein, mit dem der Schüler im Unterricht hantiert (Spiele macht, Filme schaut).<br />
Rechtliche Beurteilung: Der Lehrer darf das Handy einkassieren, da er für die Durchsetzung der Hausordnung zuständig ist. Aber: Am Ende des Unterrichts muss das Handy zurückgegeben werden!<br />
Fall 2: Lehrer schaut sich während einer Stillarbeitsphase die SMS des Schülers an.<br />
Rechtliche Beurteilung: Das ist absolut verboten!<br />
Fall 3: Ein Schüler braucht Nachhilfe. Darf der Lehrer ein Nachhilfeinstitut empfehlen?<br />
Rechtliche Beurteilung: Nein, darf er nicht. Es sei denn, er nennt viele verschiedene Institute zur Auswahl.<br />
Fall 4: Schüler müllen in der Pause den Klassenraum zu. Da der Lehrer nicht rauskriegt, wer genau an der Aktion beteiligt war, verdonnert er alle Schüler zum Reinigen.<br />
Rechtliche Beurteilung: Ja, er darf es tun. Begründung: Kinder müssen mit den ihnen überlassenen Dingen lernen, pfleglich umzugehen. Der Lehrer darf die Schüler dazu auch nachsitzen lassen, allerdings in Absprache mit Eltern und nur über eine angemessene Zeit.<br />
Wer den ganzen Artikel lesen möchte, kann dies <a target="_blank" href="http://www.focus.de/schule/schule/recht/tid-17981/schulrecht-was-lehrer-duerfen_aid_500729.html">hier im Focus </a>tun.<br />
</font></p>
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		<title>Die Gemeinschaftsschule der SPD</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 17:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was die derzeitige schwarz-gelbe Regierung in NRW schulpolitisch nach dem Wahlsieg im Mai machen will, muss jemandem, der die letzten 5 Jahre mit Schule zu tun hatte, nicht groß erzählt werden: Ausbau des Ganztags, individuelle Förderung der Schüler und vor allem Beseitigung all der Fehler, die man sich in dem eiligst zusammengeschusterten G8-Abi geleistet hat.
Interessanter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000"><br />
Was die derzeitige schwarz-gelbe Regierung in NRW schulpolitisch nach dem Wahlsieg im Mai machen will, muss jemandem, der die letzten 5 Jahre mit Schule zu tun hatte, nicht groß erzählt werden: Ausbau des Ganztags, individuelle Förderung der Schüler und vor allem Beseitigung all der Fehler, die man sich in dem eiligst zusammengeschusterten G8-Abi geleistet hat.<br />
Interessanter wird es eher, wenn man sich einmal anschaut, welche <a target="_blank" href="http://www.nrwspd.de/html/23247/welcome/Wahlprogramm.html?extUrl=http://app.nrwspd.de/wahlprogramm/beste_bildung.asp">Vorstellung von Schule die SPD </a>entwickelt hat, nachdem sie Zeit hatte, ungestört vom Tagesgeschäft 5 Jahre darüber nachzudenken.<br />
Besucht man einmal die entsprechenden Wahlprogrammseiten im Netz,  <a href="http://nrw-schulblog.de/2010/04/14/die-gemeinschaftsschule-der-spd/#more-49" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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		<item>
		<title>Das größte Foto der Welt: Paris</title>
		<link>http://nrw-schulblog.de/2010/03/17/das-groste-foto-der-welt-paris/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Lust, Paris im WEB mal ganz anders zu betrachten? Hier kann man es tun, beim größten Foto der Welt!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000"><br />
Lust, Paris im WEB mal ganz anders zu betrachten? <a target="_blank" href="http://www.paris-26-gigapixels.com/index-en.html">Hier kann man es tun, beim größten Foto der Welt</a>!<br />
</font></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Für Fantasy-Liebhaber: Die Reise in das märchenhafte Land der Vertiefungskurse</title>
		<link>http://nrw-schulblog.de/2010/03/07/fur-fantasy-liebhaber-die-reise-in-das-marchenhafte-land-der-vertiefungskurse/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[G8 Schulzeitverkürzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Überbordende Lehrpläne nah am Chaos, auf die Schnelle zusammengeschusterte Lehrwerke voller Fehler, mit fetten Pizzas vollgestopfte, schläfrig im Nachmittagsunterricht abhängende Schüler, entnervte Lehrer, von einer ratlos stammelnden Schulministerin ermahnt, den Kindern weniger beizubringen, verunsicherte Eltern, die ihren vom Schulstress gebeutelten Kindern keine Kindheit mehr verschaffen können, kurzum: die Schulzeitverkürzung.
Gleich dem Fluch eines bösen Zaubrers (sprich: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">Überbordende Lehrpläne nah am Chaos, auf die Schnelle zusammengeschusterte Lehrwerke voller Fehler, mit fetten Pizzas vollgestopfte, schläfrig im Nachmittagsunterricht abhängende Schüler, entnervte Lehrer, von einer ratlos stammelnden Schulministerin ermahnt, den Kindern weniger beizubringen, verunsicherte Eltern, die ihren vom Schulstress gebeutelten Kindern keine Kindheit mehr verschaffen können, kurzum: die Schulzeitverkürzung.<br />
Gleich dem Fluch eines bösen Zaubrers (sprich: von der Wirtschaft kräftig gesponserten Politikern, die junge Menschen möglichst schnell der industriellen Verwurstung zuführen wollen) hat sich die Schulzeitverkürzung über das schöne Land Nordrhein-Westfalen gelegt und seinen Bewohnern die Hoffnung geraubt, je wieder im Kontext von Schule so etwas wie Glück erleben zu dürfen.<br />
Doch nun ist unerwartet ein Märchen geschehen (also nicht nur ein Wunder, sondern gleich eine signifikant auffällige Häufung von Wundern), und es gilt landesweit laut zu verkünden: Hört, ihr Mutlosen und Verzweifelten! Der Fluch des mächtigen Zaubrers ist gebrochen! Das aus der Schule verbannte Glück ist in dieselbe zurückgekehrt! Schöner, größer und mächtiger als je zuvor kommt es in der strahlenden Gestalt eines Jünglings mit dem wohlklingenden Namen <em>Vertiefungskurs in der Oberstufe</em>!<br />
Man verzeihe dem Autor dieser Zeilen die Begeisterung, aber er steht noch ganz unter dem zauberhaften Bann des Märchens, das soeben auf der Homepage des Schulministeriums erschienen ist </font><font size="2" face="Arial" color="#000000"> <a href="http://nrw-schulblog.de/2010/03/07/fur-fantasy-liebhaber-die-reise-in-das-marchenhafte-land-der-vertiefungskurse/#more-47" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>
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