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	<title>NRW-Schulblog</title>
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	<description>Wir bringen die Schule auf Hochglanz!</description>
	<pubDate>Tue, 08 May 2012 21:14:59 +0000</pubDate>
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		<title>Pazifische Niveaulosikgeit</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 21:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mangel an Wahlkampfthemen und vor allem an Ideen, wie man NRW voranbringen könnte, hat man jeden Tag vor Augen, wenn man sich die Wahlplakate der Parteien ansieht. Den Marianengraben der Niveaulosigkeit erreicht hat aber mit Sicherheit das unten abgebildete Wahlplakat von Thomas Eiskirch in Bochum. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">Der Mangel an Wahlkampfthemen und vor allem an Ideen, wie man NRW voranbringen könnte, hat man jeden Tag vor Augen, wenn man sich die Wahlplakate der Parteien ansieht. Den Marianengraben der Niveaulosigkeit erreicht hat aber mit Sicherheit das unten abgebildete Wahlplakat von Thomas Eiskirch in Bochum. </font></p>
<p><a href="http://nrw-schulblog.de/__oneclick_uploads/2012/05/01b.jpg" title="01b.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://nrw-schulblog.de/__oneclick_uploads/2012/05/01a.jpg" title="01a.jpg"><img src="http://nrw-schulblog.de/__oneclick_uploads/2012/05/01a.jpg" alt="01a.jpg" /></a></p>
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		<title>Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: 500 Euro mehr sind in Wirklichkeit weniger!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 20:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende Anfrage stellte ich auf der Seite &#8220;www.abgeordnetenwatch.de&#8221; den Abgeordneten, die in den Landtag wollen:
&#8220;Sehr geehrter Herr / Sehr geehrte Frau &#8230;
der NRW-Haushalt wird seit Jahren u.a. auf Kosten der Beamten saniert: das Weihnachtsgeld ist drastisch gekürzt worden, das Urlaubsgeld wurde ganz gestrichen, Beihilfeleistungen wurden gleichfalls gekürzt, die Arbeitszeiten erhöht, Pensionen gekürzt. Wie ist mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">Folgende Anfrage stellte ich auf der Seite &#8220;www.abgeordnetenwatch.de&#8221; den Abgeordneten, die in den Landtag wollen:<br />
<em>&#8220;Sehr geehrter Herr / Sehr geehrte Frau &#8230;<br />
der NRW-Haushalt wird seit Jahren u.a. auf Kosten der Beamten saniert: das Weihnachtsgeld ist drastisch gekürzt worden, das Urlaubsgeld wurde ganz gestrichen, Beihilfeleistungen wurden gleichfalls gekürzt, die Arbeitszeiten erhöht, Pensionen gekürzt. Wie ist mit diesem rigiden Sparkurs Ihrer Meinung nach die Erhöhung der Abgeordnetenbezüge um 500 Euro monatlich zu vereinbaren, die Sie sich in letzter Zeit selbst genehmigt haben?&#8221;</em></font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">Manche Antwort fiel recht knapp aus, wie z.B. die von Frau D´moch-Schweren: <em>&#8220;An der Erhöhung der Abgeordnetenbezüge habe ich nicht mitgewirkt und kann sie auch nicht nachvollziehen.&#8221;</em>  In die gleiche Richtung geht die Antwort von Volker Münchow: <em>&#8220;Die Erhöhung der Diäten der Landtagsabgeordneten im letzten Jahr halte ich nicht für vermittelbar. Ich halte die Erhöhung angesichts der von Ihnen geschilderten Lage von Beamten, Rentnern und Gehaltsempfängern für falsch.&#8221;</em><br />
</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">Beide Politiker sind allerdings noch nicht im Landtag, können also mit dieser Haltung Sympathiepunkte reinholen und nach einer eventuellen Wahl die 500 Euro trotzdem kassieren.<br />
Anders sieht es bei denen aus, die schon im Landtag sitzen und tatkräftig an der Erhöhung ihrer Bezüge mitgestrickt haben. Die brennen jede Menge verbaler Blendfeuerwerke ab.</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2"><br />
Britta Altenkamp zum Beispiel greift zur Zahlenakrobatik und schreibt: Der <em>&#8220;gesamte Haushalt des Landtags, über den auch die Diätenzahlungen folgen, [kostet] jeden Bürger in NRW im Jahr 5,68 Euro, verglichen mit beispielsweise 8,46 Euro in Bayern oder 8,03 Euro in Hessen. Nach der Erhöhung steigt der Betrag pro Bürger und Jahr bezogen auf NRW um sechs Cent. Insofern sehe ich an dieser Stelle keinen Widerspruch, kann Ihnen aber schon jetzt versichern, dass ich einer weiteren Anpassung der Diäten im Jahr 2012 nicht zustimmen werde.&#8221;</em><br />
Na ja, bei nur 6 kleinen Centchen, wo der NRW-Abgeordnete im Vergleich zum Bayern-Abgeordneten 67 Prozent  kostet, also 33 Prozent dem Steuerzahler erspart, da kann man ja wirklich nicht meckern. Nett, dass Frau Altenkamp einer weiteren Erhöhung nicht zustimmen wird. Obwohl - noch 3 oder 4 Cent wären auch egal, nur die Nachkommazahl bei den 67 Prozent würde ein bisschen nach oben klettern, mehr nicht.</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2"><br />
Reiner Breuer schreibt: <em>&#8220;Die entsprechende Erhöhung der Abgeordnetenbezüge muss komplett versteuert werden. Gleichzeitig fließen aber 500 Euro direkt dem Versorgungswerk zu. D.h.: Alle Abgeordnete verfügen künftig über ein geringeres (Netto-) Einkommen.&#8221;</em><br />
Jetzt versteht man die Erhöhung erst in ihrer ganzen Tragik! Sie führt nämlich in Wirklichkeit zu einer  Verarmung der Abgeordneten!!! Wer hätte das gedacht? Leider kommt es nicht zu dem von Reiner Breuer initiierten Tränenfluss, da man in den Zeilen vorher liest, dass <em>&#8220;die NRW SPD eine Altersversorgung von 1573 Euro nach zehnjähriger Zugehörigkeit [zum Landtag] für angemessen&#8221; </em>hält. Nach zehnjähriger beruflicher Tätigkeit kann ein Arzt oder ein promovierter Ingenieur von einer solchen Altersversorgung nur träumen! Mal ganz davon abgesehen, dass er während der Ausübung seines Berufs keine Chance hat, irgendwo als Lobbyist vorstellig zu werden, um seine Alters- und sonstige Bezüge noch weiter und dauerhaft aufzubessern.</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2"><br />
Mehr als ausführlich antwortet Carina Gödecke. Sie ist als Politikerin clever genug, keine genauen Zahlen zu nennen. Der Tenor bleibt der gleiche - die Abgeordneten haben sich durch die Reform der Bezüge in 2005 arm gemacht, jetzt müssen sie das wieder rückgängig machen, indem sie sich die Diäten erhöhen, wovon sie aber aktuell nichts haben, im Gegenteil.</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2"><br />
Regelrecht niedlich fällt die Antwort von Rainer Bischoff aus. Er geht erst gar nicht groß auf die Frage ein, sondern er holt gleich jede Menge Süßes aus der Tasche und wirft es großzügig in die Menge:<br />
<em>&#8220;Zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes haben wir gemeinsam mit der Landesregierung den undifferenzierten Stellenabbau gestoppt. Durch die Flexibilisierung im Umgang mit kw-Vermerken konnte die Arbeitsverdichtung entschärft werden. In besonders wichtigen Bereichen wie Schule, Polizei, Finanzverwaltung und Mittelbehörden sind sogar zusätzliche Stellen geschaffen worden. Außerdem haben wir die jüngste Tariferhöhung der Angestellten umgehend und ungeschmälert auf die Beamtinnen und Beamten übertragen.&#8221;  </em><br />
Ich bitte doch mal die Kolleginnen und Kollegen, deren Arbeitsverdichtung in den Schulen entschärft worden ist, sich hier beim Blog zu melden! Es dürfen sich aber auch die melden, die Aufgrund des Löhrmann-Erlasses, die Fünf- und Sechstklässler auch beim Ausfall von Eck- oder Nachmittagsstunden in der Schule zu halten, jede Menge unbezahlte Mehrarbeit geleistet haben. Oder auch die von der neuen Sekundarschule, die stundenlang über neuen Lehrplänen brüten und noch weitere Stunden benötigen werden, um sie gefällig zu Papier zu bringen.</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2"><br />
Zum Glück gibt es wenigstens mehr Geld. Nur irgendwie nicht sofort, ich meine nicht &#8220;umgehend und ungeschmälert&#8221;. Aber bestimmt später. Irgendwann &#8230; Und natürlich so, dass das Mehr sich als Weniger entpuppen wird.<br />
</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">P.S. Die hier zitierten Abgeordneten gehören der SPD. Der Grund: Ich wollte meine Frage allen Abgeordneten stellen und fing bei der SPD an. Nach der 12 Anfrage meldete &#8220;abgeordnetenwatch.de&#8221; jedoch, dass mein &#8220;Abfragelimit überschritten&#8221; sei. Im Nachhinein denke ich: Gut so! Noch mehr Antworten dieser Qualität wären unerträglich geworden.<br />
</font></p>
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		<title>Wulff muss bleiben - als Unterrichtsbeispiel!</title>
		<link>http://nrw-schulblog.de/2012/02/10/wulff-muss-bleiben-als-unterrichtsbeispiel/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 21:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundespräsident Wulff hat inzwischen die genuinen Eigenschaften eines Politikers medienwirksam so radikal bloßgelegt, dass man unbedingt darauf bestehen sollte, ihn als lebendes Unterrichtsbeispiel für immer im Amt zu behalten.
Er zeigt uns nämlich beispielhaft, dass Politiker
- aus ihren Ämtern hemmungslos Vorteile schlagen, da sie diese nicht angetreten haben, um der Allgemeinheit zu dienen, sondern nur sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#000000" size="2" face="Arial">Bundespräsident Wulff hat inzwischen die genuinen Eigenschaften eines Politikers medienwirksam so radikal bloßgelegt, dass man unbedingt darauf bestehen sollte, ihn als lebendes Unterrichtsbeispiel für immer im Amt zu behalten.<br />
Er zeigt uns nämlich beispielhaft, dass Politiker</font></p>
<p><font color="#000000" size="2" face="Arial">- aus ihren Ämtern hemmungslos Vorteile schlagen, da sie diese nicht angetreten haben, um der Allgemeinheit zu dienen, sondern nur sich selbst (s. hierzu z. B. Becks  Luxusflüge, Özdemirs Fußballeintrittskarten, die Diätenerhöhung um 500 Euro monatlich im NRW-Landtag)<br />
- Kraft ihrer Ämter und wenn nötig unter Umgehung geltenden Rechts denjenigen Vorteile verschaffen, von denen sie sich für sich selbst noch mehr Vorteile versprechen<br />
- den Begriff der Unwahrheit oder Lüge nicht kennen, da sie als  Inhaber der Macht Wahrheiten so postulieren, wie  sie ihnen gerade passen<br />
- Flachdenker sind, da man nur so  beliebige, ja sogar widersinnigen Sprechblasen endlos produzieren kann<br />
- nicht fähig zu dauerhaften sozialen Bindungen sind, weil sie die nur nach dem Nützlichkeitsprinzip eingehen<br />
- sich derart auf ihre eigene Eitelkeit konzentrieren, dass sie die Realität nicht mehr wahrnehmen<br />
- all diese Eigenschaften in ein äußeres Erscheinungsbild verpacken, das ihnen Seriosität verleiht und die Wähler  mit schönem Schein blendet.</p>
<p></font><font color="#000000" size="2" face="Arial">Weshalb der Wähler dann, treu seiner staatsmännischen Pflicht, alle Jahre zur Wahl geht und - wie es Kafka so treffend in seiner Parabel &#8220;Auf der Galerie&#8221; bemerkt - &#8220;weint (&#8230;), ohne es zu wissen&#8221;.<br />
</font></p>
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		<title>&#8220;Handfester Pädagogikskandal&#8221; bei der &#8220;Hamsteraffäre&#8221;</title>
		<link>http://nrw-schulblog.de/2012/01/30/handfester-padagogikskandal-bei-der-hamsteraffare/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November 2011 schickt in Dortmund eine Lehrerin angeblich ein Mädchen allein nach Hause, weil es einen Hamster in den Unterricht mitgebracht hat (Tierquälerei). &#8220;Der Westen&#8221; und die &#8220;Westfälische Rundschau&#8221; sind schnell dabei, einen Skandal daraus zu machen. Regierungspräsident Gerd Bollermann laut der Berichte auch.
Es lohnt sich einmal nachzulesen, wie Journalisten mit der Wahrheit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" color="#000000" face="Arial">Im November 2011 schickt in Dortmund eine Lehrerin angeblich ein Mädchen allein nach Hause, weil es einen Hamster in den Unterricht mitgebracht hat (Tierquälerei). &#8220;Der Westen&#8221; und die &#8220;Westfälische Rundschau&#8221; sind schnell dabei, einen Skandal daraus zu machen. Regierungspräsident Gerd Bollermann laut der Berichte auch.<br />
Es lohnt sich einmal nachzulesen, wie Journalisten mit der Wahrheit und vor allem den Fakten umgehen. Zusammengetragen hat die Presseberichte Lukas Heinser auf bildblog.de. <a href="http://www.bildblog.de/36524/ich-glaub-mein-hamster-bohnert/" target="_blank">Hier gehts zum Artikel.</a><br />
</font></p>
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		<title>Lob in Zeiten des Wulffismus</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 21:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 13.01.2012 erreichte die Schulen eine Mail der Schulministerin, in der der Erlass von 13.10.2011 zum Zeitpunkt der Zeugnisausgabe nach dem 1. Halbjahr (nicht nach der 3., sondern erst nach der 6. Stunde) außer Kraft gesetzt wurde. Heißt: Am Ende des 1. Halbjahres gibt es die Zeugnisse nach der 3. Stunde, wie schon immer praktiziert.
Zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Arial" size="2" color="#000000">Am 13.01.2012 erreichte die Schulen eine Mail der Schulministerin, in der der Erlass von 13.10.2011 zum Zeitpunkt der Zeugnisausgabe nach dem 1. Halbjahr (nicht nach der 3., sondern erst nach der 6. Stunde) außer Kraft gesetzt wurde. Heißt: Am Ende des 1. Halbjahres gibt es die Zeugnisse nach der 3. Stunde, wie schon immer praktiziert.<br />
Zur Begründung heißt es von Sylvia Löhrmann: &#8220;Die Änderung (Anm. des Verfassers: am 13.10.2011) erfolgte aufgrund einer Prüfungsbemerkung des Landesrechnungshofes im Zusammenhang mit dem Unterrichtsausfall an Schulen. Zu dieser Erlassänderung sind relevante Hinweise und Anregungen bei mir eingegangen, die plausibel darlegen, dass die mit der Änderung beabsichtigte Reduzierung des Unterrichtsausfalls nur quantitativ, nicht jedoch qualitativ erreicht werden kann.&#8221;<br />
So viel Einsicht und Ehrlichkeit von einer Politikerin in Zeiten des Wulffismus überrascht und muss daher an dieser Stelle ausdrücklich gelobt werden!<br />
</font></p>
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		<title>Karl-Josef Laumann (CDU): Wir ziehen es durch!!!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 21:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder einmal wird eines deutlich: Die Politiker halten den Wähler letztendlich für  einen nützlichen Idioten. Wie anders ist es zu erklären, dass erst jetzt, da im Land die Empörung über die klammheimlich geplante Erhöhung der Diäten hohe Welle schlägt, die Politiker sich von ihren Fraktionen mit Argumenten versorgen lassen, warum sie zwingend  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#000000" size="2" face="Arial">Und wieder einmal wird eines deutlich: Die Politiker halten den Wähler letztendlich für  einen nützlichen Idioten. Wie anders ist es zu erklären, dass <em>erst jetzt</em>, da im Land die Empörung über die klammheimlich geplante Erhöhung der Diäten hohe Welle schlägt, die Politiker sich von ihren Fraktionen mit Argumenten versorgen lassen, warum sie zwingend  diese Erhöhung benötigen. Ganz offensichtlich haben sie sich vorher überhaupt keine Gedanken darüber gemacht. Hauptsache, das Geld landete in ihren eh schon von Lobbyisten gut versorgten Taschen. Dass es den eilig zusammengeschusterten Argumenten an Qualität und dementsprechend an Überzeugungskraft fehlt, wissen die Politiker selbstverständlich. Der nützliche Idiot hats hinzunehmen. Meint auf jeden Fall CDU Politiker Karl-Josef Laumann. &#8220;Wir ziehen es durch!&#8221; verkündet er martialisch in der heutigen Ausgabe der WAZ, wobei er mit &#8220;es&#8221; die Erhöhung seiner Diät um 500 euro monatlich meint. Dieser Blog wird vor der nächsten Landtagswahl daran erinnern!<br />
</font></p>
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		<title>Eine dreiste Bescherung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 21:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum zu fassen, aber wahr: Während die Beamten in NRW zum 1. Dezember auf ihrem LBV-Bescheid schwarz auf weiß lesen durften, wie bescheiden mal wieder ihr Weihnachtsgeld ausfällt (wg. desolater finanzieller Lage des Landes), während Sylvia Löhrmann den Lehrerinnen und Lehrern schon zum zweiten Mal eine unbezahlte Mehrarbeit verordnet (Halbjahreszeugniserlass, s. vorhergender Blog-Eintrag), während also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#000000" size="2" face="Arial">Kaum zu fassen, aber wahr: Während die Beamten in NRW zum 1. Dezember auf ihrem LBV-Bescheid schwarz auf weiß lesen durften, wie bescheiden mal wieder ihr Weihnachtsgeld ausfällt (wg. desolater finanzieller Lage des Landes), während Sylvia Löhrmann den Lehrerinnen und Lehrern schon zum zweiten Mal eine unbezahlte Mehrarbeit verordnet (Halbjahreszeugniserlass, s. vorhergender Blog-Eintrag), während also SPD und Grüne auf unsere Kosten als Sparkommissare auftreten, wollen sie sich selbst diesen Monat noch eine kräftige Erhöhung ihrer Diäten genehmigen.<br />
Nach Meldungen u.a. von <a href="http://www.rp-online.de/politik/nrw/nrw-abgeordnete-beschenken-sich-selbst-1.2622403" target="_blank">RP-Online</a> wollen SPD, Grüne und  die CDU </font><font color="#000000" size="2" face="Arial">selbstredend </font><font color="#000000" size="2" face="Arial">auch die Mittel zur Altersversorgung um 500 Euro monatlich für jeden Abgeordneten erhöhen. Der Grund: Die Altersversorgung der Abgeordneten soll verbessert werden, da sie zu miserabel ist. So hat z.B. ein Minister in NRW erst nach langen 5 Jahren Anspruch auf über 4000 Euro monatliche Pension, ein gewöhnlicher Sterblicher bereits  nach knappen 140 Jahren Beitragszahlungen in die Rentenkasse. Voraussichtliche Kosten für den Steuerzahler laut des Bundes der Steuerzahler: 1,1 Millionen Euro jährlich.<br />
Fällt einem der Leser des Blogs noch etwas zu dieser unverschämten Dreistigkeit ein???<br />
Der Verfasser ist noch nicht einmal in der Lage, einen Punkt hinter den letzten Satz zu setzen<br />
</font></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Löhrmanns neue Zeugnisausgabe &#038; noch ein bisschen sonstiges Geplapper</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 21:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Sylvia Löhrmann hat den Schulschluss am Tag der Zeugnisausgabe neu geregelt: Laut BASS 12 - 64 Nr.2; Amtsblatt 11/12. S. 620 wird an Tagen, an denen Halbjahreszeugnisse ausgegeben werden, die Kürzung auf drei Unterrichtsstunden künftig nicht mehr möglich ein. Nur der Nachmittagsunterricht kann entfallen.
Lehrerinnen und Lehrer sind empört - warum darf der Nachmittagsunterricht ausfallen? Gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#000000" size="2" face="Arial">Sylvia Löhrmann hat den Schulschluss am Tag der Zeugnisausgabe neu geregelt: Laut BASS 12 - 64 Nr.2; Amtsblatt 11/12. S. 620 wird an Tagen, an denen Halbjahreszeugnisse ausgegeben werden, die Kürzung auf drei Unterrichtsstunden künftig nicht mehr möglich ein. Nur der Nachmittagsunterricht kann entfallen.<br />
Lehrerinnen und Lehrer sind empört - warum darf der Nachmittagsunterricht ausfallen? Gerade der Nachmittagsunterricht bietet endlich mal die Möglichkeit, mit Schülern in aller Ruhe über die Zeugnisse zu reden und Strategien fetstzulegen, wie die eine oder andere Note besser werden könnte.<br />
Spaß beiseite. Löhrmann stellt es sich so vor, dass in der 1. Stunde die Zeugnisse ausgeteilt werden, danach lernen die Schüler einfach weiter. Rücksicht auf die Psyche der Kinder, die entweder ihre guten Zeugnisse feiern oder die nicht so guten erst einmal verdauen wollen, wird nicht genommen. Es wird gepaukt auf Teufel komm raus. Und so verhärtet sich leider auch bei Sylvia Löhrmann der Verdacht, dass hier wieder jemand nach dem Peter-Prinzip (Laurence J. Peter, amerikanischer Soziologe) so lange aufgestiegen ist, bis er die höchste Stufe seiner Inkompetenz  erklommen hat. Leider.<br />
<br />Was hört man sonst noch von unserer Schulministerin?<br />
Sie plappert z.B auf der Homepage des Schulministeriums von einem &#8220;historischen schulpolitischen Konsens&#8221; bei der Sekundarschule. Sie soll attraktiver und gerechter werden.  Vor allem aber wischiwaschi. Auf dieser Schule kann man nämlich alles lernen oder auch nicht. Zum Beispiel wie auf dem Gymnasium in der sechsten Klasse eine zweite Fremdsprache oder eben auch nicht. Zu Bedauern sind jetzt schon Lehrerinnen und Lehrer, die dort <strike>unterrichten</strike>  kilometerlange Curricula verfassen werden, um dieses Wischiwaschi irgendwie gerichtsverwertbar zu machen (für den Fall, dass Eltern die Lehrer wegen  irgendwas verklagen wollen).<br />
<br />Noch schöner wird auf der Homepage über Ganztagsschule geplappert. Da heißt es zum Beispiel: &#8220;Ganztagsschulen und Ganztagsangebote bieten mehr als Unterricht. Zu einem guten Ganztag gehören Arbeitsgemeinschaften, Förder- und Freizeitangebote, Bewegung, Spiel und Sport sowie kulturelle Angebote. Die Zusammenarbeit der Schule mit Jugendhilfe, Kultur, Sport und weiteren Partnern ist eine zentrale Grundlage.&#8221;<br />
Die Realität an  Ganztagsschulen sieht, seitdem die CDU sie etabliert hat, so aus: Die Kinder stürzen sich mittags in eine schulnahe Pommesbude oder Pizzeria und füllen sich dort mit fettem Food ab. Im Gegensatz zum Essen aus der Mensa schmeckt es wenigstens. Anschließend gehts in den Unterricht. Was wegen der Schulzeitverkürzung nicht in den Vormittag passt, wird jetzt am Nachmittag in die Köpfe getrichtet. So weit es sich einrichten lässt unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Kinder um 14.30 Uhr gerne überall auf der Welt wären, nur nicht in einer Schule. Auf einen vom Schulministerium intiierten Versuch, wie man denn den Nachmittagsunterricht kindgerecht und lernergiebig gestalten könnte, warten alle vergeblich. Dafür hat Sylvia Löhrmann keine Zeit und wohl auch keine Lust.<br />
<br />Bleibt noch die Inklusion. Quasi zum letztmöglichen Termin hat auch Deutschland 2009 das &#8220;Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen&#8221; unterzeichnet. Dort hat unser Land sich verpflichtet, ein Bildungssystem zu entwickeln, in dem das gemeinsame Lernen von Kindern mit Behinderung und ohne zum Regelfall wird.<br />
Was geschieht unter der grünen Schulpolitikerin Sylvia Löhrmann bei uns in NRW? Nichts Erfreuliches. Statt  umfassenden Informationen, statt fundierten Weiterbildungsangeboten wird eine diffuse  Drohkulisse aufgebaut.<br />
Die vermittelt den Kolleginnen und Kollegen den Eindruck, Dezernenten und sonstige Entscheidungsträger würden den Schulen behinderte Kinder mehr oder minder aufs Auge drücken, gleichwie die Kollegien auf diese Kinder vorbereitet seien. Fatalerweise werden mit dieser &#8220;Von-Oben-Herab-Methode&#8221; all die Vorurteile geschürt, die man so gegen Behinderte hat. Davon, welche Chancen diese Kinder einer Klassengemeinschaft bieten, davon, dass sie endlich aus der schulischen Isolierung in das ganz normale Leben treten können, kurzum - davon, dass diese Kinder einfach zu unserer Gemeinschaft zählen, redet keiner.<br />
<br />Zum guten Schluss:<br />
Wie die GEW in einem Flyer zu Recht vermutet, hat sich Sylvia Löhrmann bei der Abschaffung der Zeugnisausgabe nach der dritten Stunde nichts gedacht. Also nichts Pädagogisches. Sie will mit dem  Gewinn von ca. 72 000 erteilten Unterrichtsstunden  (bezogen auf  220 Gesamtschulen und 638 Gymnasien in NRW) die Schulstatistik aufpeppen. Die dürfte nämlich genauso schlecht sein, was den Unterrichtsausfall betrifft, wie an dem Tag, als sie das Schulministerium übernommen hat. Gut 40 Jahre miese Schulpolitik unter dem Koalitionspartner SPD, die NRW zum Schlusslicht in der Bildung und Kleinkindebetreuung gemacht haben, kann man schlecht in 2 Jahren ausbügeln. Aber wenigstens ein wenig wegschminken.<br />
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		<title>Frieden und Krieg</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 21:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gemeinschaftsschule]]></category>

		<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2" face="Arial" color="#000000">Dienstag, 19.07 2011. In ganz NRW heulen die Sirenen. Tausende strömen auf die Straßen und liegen sich weinend in den Armen. Fast vierzig Jahre Schulkrieg sind zu Ende, es herrscht endlich Schulfrieden im Lande! Wo immer man hinschaut, kriechen aus den Trümmern der zerbombten Schulen Schüler und Lehrer ans Tageslicht. Vierzig Jahre haben sie in unterirdischen Klassenzimmern den feindlichen Angriffen der Politeska standgehalten und Unterricht gemacht. Eine Lehrerin - sie muss die tränengefüllten Augen vor der Sonne zusammenkneifen - spricht für tausende anderer Lehrer: &#8220;Die Diktatur des schulpolitischen Blablah ist tot! Es lebe die pädagogische Vernunft!&#8221; Hannelore Kraft, wie immer volksnah am Tresen der kleinen Eckkneipe stehend, strahlt: &#8220;Dieser Frieden ist der beste Beweis, dass es ihn gibt!&#8221; Die Frage, wer genau mit &#8220;ihn&#8221; gemeint ist, kann sie nicht mehr beantworten: Sie stürzt beim Versuch den Barhocker zu besteigen ab. Ein herbeigerufener Arzt stellt die Diagnose: volltrunken vor Glück! CDU-Landeschef Röttgen strahlt gleichfalls und erklärt: &#8220;Für die CDU stand die 100jährige Laufzeitverlängerung der Hauptschule unerschütterlich fest. In dieser Zeit wollten wir eine bessere Schule aufbauen, eine, die nur mit sekundaren Lehrern und Schülern auskommt. Die Katastrophe in Japan hat uns jedoch zum Umdenken bewegt und deshalb sind wir mit der sofortigen Abschaltung der Hauptschule zugunsten einer Sekundarschule einverstanden!&#8221;<br />
Sylvia Löhrmann, aktuelle Schulministerin mit grünem Lebenslauf, pflichtet dem bei und kann  vor Begeisterung gar nicht mehr aufhören zu reden. &#8220;Wir müssen die Schulen jetzt vollkommen neu aufbauen&#8221;, redet sie. &#8220;Wir suchen deshalb Trümmerschüler und Trümmerschülerinnen sowie Trümmerlehrer und Trümmerlehrerinnen. Selbstverständlich sind auch Trümmermütter und Trümmerväter willkommen. Die neue Schule soll grün werden, aber auch rot und schwarz und gelb sind willkommene Farben. Die neue Schule soll alle Schüler glücklich machen. Die Schülerinnen natürlich auch. Und die Lehrer und Lehrerinnen. Und auch die Schülermütter und Schülerväter sowie Schülerinnenmütter und Schülerinnenväter! Und alle sollen sich singend und hüpfend an den Händen fassen, besonders die Kommunen, die sich jetzt eigene Schulen basteln können. Und dann wollen wir noch …&#8221;<br />
Halt! Dies ist nur ein Traum!<br />
Die Realität sieht anders aus. Der Schulfrieden ist nicht für die Ewigkeit, sondern nur für die nächsten 12 Jahre geschlossen worden! In diesen 12 Jahren wird sich die Politeska für den danach geplanten neuen Schulkrieg bis an die Zähne neu bewaffnen. Und zwar zunächst mit Experten, die Tonnen von Expertisen darüber anfertigen werden, welche Kompetenzen Schule eigentlich vermitteln muss, damit am Ende genug Experten vorhanden sind. Die geistige Niveaulosigkeit dieser Expertisen wird beim Ausbruch des neuen Schulkriegs die Pädagogik an den Schulen derart kontaminieren, dass man sie nirgends mehr wird endlagern können, noch nicht einmal in Fukushima. Rekrutieren wird man für den neuen Krieg auch weitere Scharen mittelmäßiger Juristen. Diese werden, so wie sie es jetzt schon tun, die Kampfmitteldepots mit tausenden von neuen Erlassen auffüllen. Ihr jedes spontane und kreative Handeln tötende Nervengift, das sich speist aus der verhängnisvollen Kombination von geistiger Leere und Aufgeilung an sprachlicher Verquastheit, wird den Gedanken der Erziehung an den Schulen sekundenschnell umbringen. Übrig bleiben wird am Ende eine Erkenntnis. Es wird nur keinen mehr geben, der fähig sein wird zu erkennen, dass sie eine ist. Also wird man beschließen, eine neue Schule zu …<br />
Halt! Dies ist doch nur ein Albtraum.<br />
Hoffentlich!<br />
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		<title>Zum Brüllen witzig</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 09:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NRW-Schulblog</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, 03.07.2011, hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung auf der ersten Seite folgenden Brief von Hauptschülern an Ministerin Schavan veröffenticht:
&#8220;Liebe Frau Minister Schavan,
wir sind die Klasse 8b der Luise-Rinser-Hauptschule. Unser Lehrer Herr Dollmann hat uns in Deutsch aus der Zeitung vorgelesen. Dort steht, Deine CDU will die Hauptschule abschaffen. Was haben wir gejubelt. Bloß noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">Am Sonntag, 03.07.2011, hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung auf der ersten Seite folgenden Brief von Hauptschülern an Ministerin Schavan veröffenticht:</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">&#8220;Liebe Frau Minister Schavan,<br />
wir sind die Klasse 8b der Luise-Rinser-Hauptschule. Unser Lehrer Herr Dollmann hat uns in Deutsch aus der Zeitung vorgelesen. Dort steht, Deine CDU will die Hauptschule abschaffen. Was haben wir gejubelt. Bloß noch Ferien! Herr Dollmann hat gesagt, nein, nein, wir müssen dafür dann eben in eine andere Schule gehen. Das stimmt doch nicht, oder?<br />
Deswegen schreiben wir Dir jetzt diese Postkarte. Übrigens, falls da Fehler drinstehen, dann ist der Ergün daran schuld. Was wir alle meinen, muss der nämlich aufschreiben. Der Justin, die Pascale und die anderen Deutschen sind ja noch schlechter im Diktat.<br />
Jedenfalls. Herr Dollmann sagt, das mit der Abschaffung ist, weil man untersucht hat, dass 20 Prozent der Schüler nicht richtig lesen und schreiben können. Ha, da haben wir ihn aber ausgelacht. 20 Prozent! Wir sind doch überhaupt nur 14 in unserer Klasse.<br />
Wenn wir aber wirklich in eine andere Schule kommen, dann klingt &#8216;Oberschule&#8217; doof, finden wir. Kann man nicht unsere neue Schule &#8216;Gymnasium&#8217; nennen und das Gymnasium dann anders?<br />
So oder so, in die Schule gehen ist schwer. Herr Dollmann sagt immer, nicht für die Schule, sondern fürs Leben leben wir, oder so ähnlich. Aber der Dennis erzählt, seine Mutter sagt immer, hier sind 10 Euro, lass mich in Ruh&#8217;. Frau Minister, wer hat da recht?<br />
Mit vielen Grüßen, auch an den Daniel Bahr, weil die Alisa den so &#8216;dreamy&#8217; findet. Deine 8b&#8221;</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">Zu diesem Brief ist Dreierlei zu bemerken:</font></p>
<p><font color="#000000" face="Arial" size="2">1. Er ist nicht wirklich von Hauptschülern verfasst, sondern von einem Journalisten mit dem Kürzel &#8220;bpe&#8221;. Der Brief ist deshalb unheimlich witzig.<br />
2. </font><font color="#000000" face="Arial" size="2">Die drei Grundaussagen des Briefes lauten: 1. Hauptschüler sind dumm. 2. Türken können am schlechtesten Deutsch 3. Eltern von Hauptschülern sind asozial.<br />
3. Die im Brief angesprochenen (Rechtschreib)-Fehler hat leider die automatische Rechtschreibprüfung der FAZ korrigiert, sonst wäre der Brief zum Brüllen witzig geworden.</font></p>
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