Alle Gewinner des Literaturnobelpreises auf einen Blick


Anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an die Schriftstellerin Herta Müller hier noch einmal für alle Deutsch-Pauker (und sonstige fachfremde Literaturliebhaber) alle Preisträger seit Ende des 2. Weltkrieges:
1946: Hermann Hesse, Deutschland
1947: Andre Gide, Frankreich
1948: T.E. Eliot, England
1949: William Faulkner, USA
1950: Bertrand Russel, England
1951: Par Lagerkvist, Schweden
1952: Francois Mauriac, Frankreich
1953: Winston Churchill, England (echt wahr! beliebte Frage bei „Wer wird Millionär“-Shows und Anregung zu der Überlegung, was dieser Preis wirklich „wert“ ist)
1954: Ernest Hemingway,USA (Wiedergutmachung von 1953)
1955: H.D. Laxness, Island
1956: J.R. Jimenez, Spanien
1957: Albert Camus, Frankreich
1958: Boris Pasternak, UdSSR (ja genau, Dr. Schiwago und tragisches Opfer des gehirnentleerten Brutal-Stalinismus)
1959: Salvatore Quasimodo, Italien (kein Scherz auf Kosten des Notre-Dame-Glöckners)
1960: S.J. Perse, Frankreich
1961: Ivo Andric, Jugoslawien (der Roman „Die Brücke über die Drina“ ist ein wirklich beeindruckende Geschichte zweier verfeindeter Völker, die im Grunde eines sind)
1962: John Steinbeck, USA („Früchte des Zorns“ – ein endlos langer, wunderschöner Roman über eine Farmerfamilie, die in den 20er Jahren von Banken von ihrem Besitz vertrieben wird und Richtung Süden zieht, um als Orangenpflücker ihr Glück zu machen. Aus dem Glück wird ein Unglück, die letzten Seiten des Romans machen aus dem Leser einen anderen Menschen)
1963: Girogos Seferis, Griechenland
1964: Jean-Paul Sartre, Frankreich (nee, zu dem keine Bemerkung)
1965: Michail Scholochow, UdSSR („Stiller Don“, ein dicker Wälzer über das Leben im Russland der 20er Jahre. Nachdem Scholochow den Nobelpreis erhalten hatte, wurden kritische Stimmen laut, er habe den Roman gar nicht allein geschrieben, sondern von einem Kollektiv partizipiert)
1966: S.J Agnon, Israel und Nelly Sachs, Schweden
1967: Miguel Asturias, Guatemala
1968: Jasnuari Kawabata, Japan
1969: Samuel Beckett,Irland
1970: Alexander Solschenizyn, UdSSR
1971: Pablo Neruda, Chile
1972: Heinrich Böll
1973: Patrick White, Australien
1974: E. Johnson und H. Martinsson, Schweden
1975: Eugenio Montale, Italien
1976. Saul Bellow, USA
1977: Vincente Alexandre, Spanien
1978: Isaac Singer, USA
1979: Odysseas Elytis, Griechenland
1980: Czeslaw Milosz, Polen
1981: Elias Canetti, Englang
1982: Gabriel M. Marquez, Kolumbien
1983: William, G. Golding, Englang
1984: Jaroslav Seiffert, Tschechoslovakei
1985: Claude Simon, Frankreich
1986: Wole Soyinka, Nigeria
1987: Josiff Brodski, UdSSR
1988: Nagib Mahfus, Ägypten
1989: Camilo J. Cela, Spanien
1990: Ocatvio Paz, Mexiko
1991: Nadine Gordimer, Südafrika
1992: Derek Walcott, Trinidad, Tobago
1993: Toni Morrison, USA
1994: Kenzaburo Oe, Japan
1995: Seamus Heaney, Irland
1996: Wieslawa Szymborska, Polen
1997: Dario Fo, Italien
1998: Jose Saramago, Portugal
1999: Günter Grass
2000: Gao Xingjan, China
2001: Vidiadhar Surajprasad Naipaul, Trinidad
2002: Imre Kertesz, Ungarn
2003: John M,. Coetzee, Südafrika
2004: Elfriede Jelinek, Österreich
2005: Harold Pinter, Englang
2006: Orhan Pamuk, Türkei
2007: Doris Lessing, England
2008: Jean-Marie G. le Clezio, Frankreich
2009: Herta Müller

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