Beamte in gesetzlicher Krankenversicherung

Der folgende Brief ist von Ursula Meiß, Personalrätin. Es wäre schön, wenn er weitergereicht würde:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch in Eurem Kollegium gibt es vielleicht verbeamtete Kolleginnen und
Kollegen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme von den Privatkassen als
Kunden abgelehnt werden. Deshalb sind sie gezwungen, sich gestzlich
versichern zu lassen. Das kostet diese KollegInnen mindestens doppelt soviel
wie der Beitrag zu einer Privaten KV, in der man sich als Beamte/r ja nur zu
max. 50% versichern muss. Das Land leistet keinen Arbeitgeberanteil für
Beamten!
Die gesetzlich versicherten KollegInnen haben außerdem keinen Anspruch auf
Beihilfe, müssen also nicht nur eine z.T. schlechtere medizinische
Versorgung hinnehmen, sondern z.B. Brillen bis auf den letzten Cent selbst
bezahlen.
Das erscheint uns in der Fachgruppe Gymnasium der GEW als ungerecht und wir
möchten auf der nächsten Landesdelegiertenkonferenz (2.11.2009) einen Antrag
stellen, dass das Land einen Zuschuss zur GKV für die dort versicherten
KollegInnen leistet. Dieser Antrag soll über den Landesvorstand an die
Landesregierung geleitet werden.Ein solcher Antrag muss aber gut begründet sein: dafür brauchen wir konkrete
-selbstverständlich zu anonymisierende!- Fälle, d.h. v.a. konkrete Zahlen
über die Beitragshöhe in der GKV bei verschiedenen KollegInnen.
Deshalb meine Bitte: Wenn Ihr einen oder gar mehrere gestzlich versicherte KollegInnen kennt,
bittet sie doch, mit mir umgehend Kontakt aufzunehmen, damit ich bzw.
unsere Fraktion einen fundierten Antrag formulieren kann.

Besten Dank für Eure Mühe und herzliche Grüße

Ulla Meiß

Ursula Meiß
Liegnitzer Weg 15
44625 Herne
Tel. 02323 49 03 42

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