OECD-Bildungsbericht 2009

Der OECD-Bericht zur Bildung zeigt – in Deutschland bleibt fast alles beim alten Schlechten. Jahrzehntelanges Turmdenken der einzelnen Länder und natürlich spärliche finanzielle Mittel haben uns wieder einmal in den unteren Bereich gedrückt. Ein paar Zahlen zur Orientierung:
Die Zahl der Studienanfänger in einem Jahrgang verbessert sich von 26 auf 36 Prozent, bleibt jedoch weit unter den 56 Prozent der Studienanfänger (Durchschitt) der 30 wichtigsten Industrienationen.

1995 schlossen 14 Prozent eines Jahrgangs erfolgreich ihr Studium ab, 2007 waren es 23 Prozent. In den 12 Jahren verdoppelte sich aber der OECD-Durchschnitt von 18 Prozent auf 36.

Im Jahr 2006 sanken in Deutschland die Bildungsausgaben um 0,3 Prozent auf 4,7 Prozent des Brutto-Inlandprodukts. Die anderen OECD-Länder gaben im Schnitt 5,5 Prozent aus und damit 0,1 Prozent mehr. Noch weniger Geld für Bildung als Deutschland gaben laut dem Bericht Irland, Spanien, Slowakei und die Türkei aus.

Erfreuliches soll natürlich auch nicht verschwiegen werden: Während der OECD-Durchschnitt der promovierten Akademiker eines Jahrgangs bei 1,5 Prozent liegt, schaffen es in Deutschland 2,3 Prozent. Eine Spitzenstellung hat hier Portugal mit 3,7 Prozent.

In diesem Zusammenhang wäre es übrigens interessant zu erfahren, was die gegenwärtige Landesregierung in NRW für das Bildungswesen ausgegeben hat. Kennt jemand die Zahlen oder eine Quelle?

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